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Eine liebe Kollegin
Gästebuch
 


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Rahmenbedingungen

  2.1 Beiträge der Tagespflege

  2.2 Anzahl der Kinder

  2.3 Abwesenheit des Kindes

  2.4 Fortbildung der Tagesmutter

3. Betreuungszeiten

4. Meine Ziele

  4.1 Gemeinschaft mit anderen Kindern

  4.2 Persönlichkeitsentwicklung

  4.3 Sprachentwicklung

  4.4 Musische und motorische Fähigkeiten

  4.5 Tagesmutter und Eltern als Bezugsperson

  4.6 Natur und Umwelt

5. Die Rechte des Kindes in meiner Tagespflege

6. Exemplarischer Tagesablauf

7. Pädagogik

8. Elternarbeit - Eltern Einzel Gespräche

9. Nachwort


1. Vorwort

In vielen Familien ist das Einkommen beider Elternteile notwendig.

Daher ist eine Kinderbetreuung durch eine andere Person wichtig.

Eltern stehen vor der Herausforderung, Beruf und Familie

zu vereinbaren.

2. Rahmenbedingungen

  2.1 Beiträge der Tagespflege

       Die Beiträge der Eltern richten sich nach dem Einkommen der

       Eltern und werden vom Bezirksamt - Kostenstelle errechnet.

       Die Beiträge werden immer an das Bezirksamt gezahlt.

   2.2 Anzahl der Kinder

       Die Anzahl der Kinder in der Tagespflege wird vom Jugendamt

       festgelegt, ab April 2009 darf ich bis zu 5 Tageskinder betreuen .

       Deshalb treffe ich mich  täglich mit einer sehr lieben Kollegin.

       Die Kinder haben somit noch mehr Spielgefährten.

   2.3 Abwesenheit des Kindes

       Das Kind ist bei Abwesenheit zu entschuldigen.

       Bei Infektionskrankheiten muss ein Kind solange zu Hause bleiben,

       bis keine Ansteckungsgefahr mehr besteht. Dies ist durch

       ein ärztliches Attest nachzuweisen. 

   2.4 Fortbildung der Tagesmutter

       Ich nehme an regelmäßige Fortbildungsveranstaltungen teil.

       Dies geschieht durch :

       - Teilnahme an Seminaren

       - Regelmäßige Auffrischung von Erste-Hilfe-Kursen

       - Regelmäßiger Austausch mit anderen Tagesmüttern.

3. Betreuungszeiten 

      Die Bring- und Abholzeiten für die Kinder werden von den Eltern mit der 

      mir abgesprochen.

      Der Urlaub wird immer Anfang des Jahres bekannt gegeben.

      Wenn die Eltern in dieser Zeit keinen Urlaub bekommen ( Nachweis

      vom Arbeitgeber ), können andere Tagesmütter vertreten.

4. Meine Ziele 

   4.1 Gemeinschaft mit anderen Kindern

       Kinder brauchen andere Kinder , um gemeinsame Erfahrungen

       machen zu können.

       Sie lernen, sich gegenseitig zu achten, sich anzupassen oder auch

       Konflikte selbstständig auszutragen.

       Sie sollen lernen, sich gegenseitig zu helfen, zu trösten, Rücksicht zu

lernen und Freundschaften zu bilden.

   4.2 Persönlichkeitsentwicklung

       Um Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu fördern,

       müssen den Kindern Möglichkeiten gegeben werden,

       eigenständig Entscheidungen zu fällen, Wünsche und

       Bedürfnisse auszudrücken und durchzusetzen.

       Es lernt dies am Besten über gemeinschaftliche und

       spielerische Aktivitäten in Verbindung mit Freude, Phantasie

       und Kreativität.

       Die Kinder lernen, eigene Fähigkeiten als Effekt einzusetzen.

       Sensomotorische Prozesse lösen Selbstwahrnehmung aus.

   4.3 Sprachentwicklung

       Für die kindliche Sprachentwicklung ist es wichtig, mit den

       Kindern viel zu sprechen. Auch wenn sie noch nicht alles

       verstehen können, ist es wichtig, Erklärungen dafür zu geben,

       was man tut.

       Die Kinder sollen lernen, sich mit ihren Möglichkeiten der Sprache

       auszudrücken und sich mit der Umwelt auseinanderzusetzen.

   4.4 Musische und motorische Fähigkeiten

       Die Kinder lernen durch Lieder, Singspiele, Tänze und den

       Umgang mit Musikinstrumenten, sich musisch zu betätigen,

       Gleichgewicht zu trainieren und die Sprache zu festigen.

       Durch gezielte Bastelübungen werden sie zu einem koordinierten

       Bewegungsablauf des Körpers angeregt- kneten, schneiden......

       Dies alles fördert die Fein- und Grobmotorik.

   4.5 Tagesmütter und Eltern als Bezugspersonen

       Tagesmütter und Eltern sind Vorbilder ihrer Kinder. Sie sollten

       versuchen, den Kindern eine positive Lebenseinstellung

       zu vermitteln.

   4.6 Natur und Umwelt

       Man kann ganz leicht das Interesse an die Natur und Umwelt

       wecken, z.B. durch gemeinsame Spaziergänge, kleine Einkäufe

       ( für das gemeinsame Essen), eine Blume pflanzen ( Sonnen-

       Blumen wachsen schnell).

       Auch durch Spiele, Bücher und Basteln sollen die Kinder angeregt

       werden, ihre nähere Umwelt zu beobachten und zu begreifen.

5 Die Rechte des Kindes in der Tagespflege

   Die Kinder haben

   - das Recht ernst genommen zu werden

   - das Recht der freien Umsetzung ihrer Spielwünsche

   - das Recht eigene Ideen zu äußern und umzusetzen

   - das Recht auf gesunde Lebensweise ( Ernährung, Bewegung,

       Aufenthalt im Freien )

   - das Recht auf Regelmäßigkeit im Tagesablauf

   - das Recht auf Grenzen und Orientierung

   - das Recht auf Ruhe ( Rückzugsmöglichkeit )

   - das Recht eigene Fehler machen zu dürfen

6. Exemplarischer Tagesablauf

   Die Kinder werden in der Regel früh gebracht. Persönliche

   Begrüßung der Kinder ist sehr wichtig. Ab 8:00 Uhr frühstücken

   wir. Toilettengang mit Händewaschen klar, damit wir den Vormittag

   gut durch halten. Ab 8.30 Uhr gehen wir raus. Wir gehen spazieren,

   auf Spielplätze , in meinem Garten oder zu meiner lieben Kollegin. Wir

   bestaunen Schnecken, Vögel, Eichhörnchen, sogar einen Fuchs haben wir

   schon gesehen.

  Wir klettern, buddeln, schaukeln oder balancieren, alles was Spaß

   macht .

   Montags und Donnerstags sind wir bei Karin ( Kollegin) und Dienstags und

  Freitags bei mir.

   Mittwochs gehen wir in einem Jugendfreizeitheim, genannt Zwicke.

   Dort haben wir ( 5 Tagesmütter) einen Raum gemietet.

   Eine Tanzlehrerin kommt zu uns, um mit den Kleinen zu Singen,

   oder zu tanzen.

   Anschließend basteln wir für Ostern, Muttertag, Weihnachten.....

   Oder toben, toben , toben......

   Danach gehen wir nach Hause , denn um 12:00 Uhr gibt es

   Mittagessen. Ich koche immer Frisch, und meine Kollegin passt solange auf.

   Ich koche viel Gemüse, Gnoggis, Kartoffeln, Nudeln mit

   Hackfleisch, Würstchen oder Fisch. Ab und an gibt es auch

   Ravioli.

   Der Tisch muß gedeckt ( Untersetzer, Besteck....) Jeder ist mal

   dran . Aufessen ist bei mir keine Pflicht.

   Nach dem Essen werden die Zähne geputzt und Hände- Gesicht

   gewaschen.

  

   Schlafenzeit. Alle schlafen in einem Zimmer, das finden sie super,

   Keiner ist allein. Spätestens gegen 14.00 Uhr werden sie geweckt.

   Obstessen ist angesagt- lecker....

   Anschließend schauen wir Bücher oder spielen zusammen bis die

   Eltern kommen. Kurzes quatschen über unseren Tagesablauf,

   und ein freundliches  - BIS MORGEN !

7.Pädagogik

   Es ist mir besonders wichtig, Raum zu bieten zum Kindsein-

   Experimentieren - Spielen. Deshalb ist z.B. das Freie Spielen der Kinder

   für mich sehr wichtig. Wir bekommen dadurch Informationen, die ich

   benötige, um die Kinder besser zu verstehen. So erkenne ich

   Lebensereignisse und erlebte Situationen, die die Kinder beschäftigen.

8. Elternarbeit- Eltern Einzelgespräche

   Auch wenn ich bemüht bin die Eltern weitgehend zu entlasten,

   so ist ein gewisses Maß an Elternarbeit für die pädagogische

   Arbeit unentbehrlich. Daher ist eine konstruktive und kontinuierliche

   Zusammenarbeit mit Eltern wünschenswert. Ich bin jederzeit bereit, Elterngespräche nach Absprache zu führen.

   Gespräche zwischen Tür und Angel können sich spontan ergeben.

9. Nachwort

   Dieses Konzept soll einen Einblick in die wesentliche Inhalte der

   Tagespflege vermitteln. Ich bin sehr an Austausch, Anregung und

   Weiterentwicklung interessiert. Die Gespräche mit Kollegen geben

   uns die Möglichkeit, gewisse Dinge mit anderen Augen zu sehen,

   und damit manchmal besser verstehen.